Verstopfte Babynase: Die richtigen Schritte, um schnell Linderung zu verschaffen

Ein Baby mit verstopfter Nase schläft schlecht, isst weniger und kann den ganzen Tag über quengelig wirken. Da Kleinkinder noch nicht selbstständig die Nase putzen können, ist es Aufgabe der Eltern, ihnen zu helfen, freier zu atmen. Hier sind die wichtigsten Schritte in der richtigen Reihenfolge, um eine verstopfte Nase effektiv zu lindern.

Vor dem Schnäuzen: Sekret befeuchten

Der erste, oft vernachlässigte Schritt besteht darin, das Sekret vor dem Absaugen zu erweichen. Ein paar Tropfen physiologischer Kochsalzlösung in jedes Nasenloch, während das Baby auf dem Rücken oder auf der Seite liegt, genügen, um den Schleim zu verflüssigen und das Schnäuzen wesentlich effektiver und angenehmer zu gestalten.

Während des Schnäuzens: Sanftheit und Regelmäßigkeit

Egal, ob Sie einen manuellen Nasensauger oder einen elektrischen Sauger wie Sipora verwenden, die Regel ist dieselbe: Kurze und sanfte Saugbewegungen sind besser als ein langes und starkes Saugen. Es ist unnötig, länger als ein paar Sekunden pro Nasenloch zu saugen – es ist besser, den Vorgang zwei- bis dreimal täglich zu wiederholen, als in einer einzigen Sitzung zu forcieren.

Nach dem Schnäuzen: Reinigen und Beruhigen

Sobald die Nase frei ist, wischen Sie die äußeren Nasenlöcher vorsichtig mit einem weichen Taschentuch oder einem feuchten Tuch ab, um Irritationen zu vermeiden. Nehmen Sie sich auch die Zeit, das Baby zu beruhigen: Der Vorgang kann unangenehm sein, eine ruhige Stimme und eine Umarmung helfen, die Routine zu entdramatisieren.

Die richtigen Reflexe im Alltag

  • Schnäuzen Sie das Baby vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen, um das Stillen/Flaschen und den Schlaf zu erleichtern.
  • Lüften Sie das Zimmer täglich einige Minuten, auch im Winter.
  • Lagern Sie den Kopf des Kindes während Erkältungsepisoden auf Anraten des Kinderarztes leicht erhöht.
  • Reinigen Sie den Nasensauger nach jedem Gebrauch, um die Vermehrung von Bakterien zu begrenzen.

Wann ein Arzt aufzusuchen ist

Diese Maßnahmen lindern die täglichen verstopften Nasen, ersetzen aber keinen medizinischen Rat. Wenn das Fieber bei einem Säugling über 38 °C steigt, die Atmung erschwert oder pfeifend erscheint oder die Symptome länger als ein paar Tage andauern, suchen Sie schnell einen Kinderarzt auf.

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